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Liveticker Ukraine-Krieg: Panorama "Verteidigung von Sewastopol" bei Drohnenangriff gezielt zerstört

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Panorama "Verteidigung von Sewastopol" bei Drohnenangriff gezielt zerstört© Telegram-Kanal von Michail Raswoschajew
  • 10.06.2026 11:10 Uhr

    11:10 Uhr

    "Weiterer barbarischer Akt" – Sacharowa zu Angriff auf Panorama "Verteidigung von Sewastopol" 

    Russlands Außenministerium hat auf den gezielten nächtlichen Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte auf das Gebäude des Panoramas "Verteidigung von Sewastopol 1854–1855" reagiert. Gegenüber Journalisten sagte die Außenamtssprecherin Maria Sacharowa:

    "Es handelt sich um einen weiteren barbarischen Akt des Kiewer Regimes gegen ein ziviles Objekt."

  • 10:35 Uhr

    Gebiet Belgorod meldet Tote und Verletzte nach ukrainischen Angriffen

    Nach Angaben des regionalen Krisenstabs des Gebiets Belgorod wurden binnen 24 Stunden infolge der ukrainischen Attacken 72 Orte in 14 Bezirken getroffen. Der Gegner hat 28 Geschosse abgefeuert und 192 Drohnen eingesetzt, von denen 103 abgeschossen wurden. 

    Bei den Angriffen kamen zwei Zivilisten ums Leben, vier weitere erlitten Verletzungen.

    Zu Schaden kamen 23 Privathäuser, zwei soziale Einrichtungen, ein Lager, ein Hangar, zwei Infrastrukturobjekte, zwei Betriebe sowie 32 Fahrzeuge.

  • 09:59 Uhr

    Marotschko: Ukrainische Soldaten haben kein Trinkwasser bei Gluschkowka

    Infolge der russischen Drohnenangriffe haben die ukrainischen Soldaten, die bei Gluschkowka im Gebiet Charkow stationiert sind, Probleme mit Proviant und Trinkwasser. Dies erklärte der Militärexperte Andrei Marotschko gegenüber TASS. Seinen Angaben zufolge ist eine ukrainische Gruppe südöstlich von Gluschkowka von der Versorgung praktisch abgeschnitten.

    "Die ukrainischen Kämpfer leiden unter akutem Mangel an Proviant und Trinkwasser. An einigen Stellungen konnte das Wasserproblem durch das Graben kleiner Brunnen im Tiefland teilweise gelöst werden. Die Soldaten, die sich auf den Höhen befinden, müssen jedoch etwa zwei Kilometer zurücklegen, um den Durst zu löschen. Sie sind dabei Drohnenangriffen und Artilleriebeschuss ausgesetzt."

  • 09:15 Uhr

    Dutzende Stationierungsorte am Frontabschnitt Konstantinowka zerstört

    Das russische Militär hat Dutzende vorübergehende Stationierungsorte der ukrainischen Streitkräfte in Richtung der Stadt Konstantinowka zerstört, wie das russische Verteidigungsministerium gegenüber RIA Nowosti mitteilte.

    "In den vergangenen 24 Stunden haben Artilleristen des Truppenverbandes Süd mehr als 30 vorübergehende Stationierungsorte der ukrainischen Streitkräfte am Frontabschnitt Konstantinowka zerstört."

    Soldaten des Truppenverbandes Süd operieren in der Volksrepublik Donezk.

  • 08:24 Uhr

    Panorama "Verteidigung von Sewastopol" bei Drohnenangriff gezielt zerstört

    Das Panorama "Verteidigung von Sewastopol 1854–1855", das Anfang des 20. Jahrhunderts von Franz Roubaud geschaffen wurde, wurde bei einem ukrainischen Drohnenangriff nahezu vollständig zerstört. Dies berichtete Sewastopols Bürgermeister Michail Raswoschajew auf Telegram.

    "Heute Nacht hat eine Starrflüglerdrohne gezielt das Gebäude des Panoramas 'Verteidigung von Sewastopol 1854–1855' angegriffen. Der Gegner hat ein Kulturerbe, eines der Hauptsymbole der Heldenstadt, getroffen."

    Nach der Attacke brach im Gebäude ein Feuer aus. 83 Einsatzkräfte und 22 Fahrzeuge des Rettungsdienstes der Stadt Sewastopol und des russischen Katastrophenschutzministeriums sind vor Ort. 

    "Die Lage ist äußerst ernst: Es ist bereits klar, dass Franz Roubauds Meisterwerk praktisch zerstört ist."

    Franz Roubauds monumentales Werk wurde im Jahr 1905 zum 50. Jahrestag der heldenhaften Verteidigung der Stadt Sewastopol im Krimkrieg präsentiert. Das Werk ist 115 Meter lang, 14 Meter hoch und bedeckt eine Fläche von etwa 1.610 Quadratmetern.

  • 07:40 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 300 ukrainische Drohnen

    In der Nacht zum Mittwoch haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtete am Morgen, dass die russische Luftabwehr zwischen 20:00 Uhr am 9. Juni und 07:00 Uhr am 10. Juni insgesamt 326 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat. 

    Die gegnerischen Drohnen wurden über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wolgograd, Woronesch, Kursk, Kaluga, Lipezk, Nischni Nowgorod, Rostow, Rjasan, Samara, Saratow, Smolensk, Orjol, Twer, Tula, Uljanowsk, den Regionen Krasnodar und Moskau, der Republik Krim, den Gewässern des Schwarzen Meeres zerstört.

  • 9.06.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:58 Uhr

    Russische Drohneneinheiten an gesamter Front erfolgreich im Einsatz (Video)

    Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Drohnenpiloten der Truppenverbände Nord, Ost, West, Dnjepr und Mitte in ihren Operationsgebieten im Einsatz. Wie es heißt, setzten sie getarnte Erdbunker, Drohnenleitstellen, unbemannte Fluggeräte, temporäre Standorte, Fernmeldeanlagen und Personal der ukrainischen Armee außer Gefecht.

  • 21:48 Uhr

    Kiew setzt Drohnenterror gegen russische Regionen fort

    In der Zeitspanne von 8 Uhr bis 20 Uhr Moskauer Zeit hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 292 ukrainische unbemannte Fluggeräte über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Nowgorod, Orjol, Pskow, Smolensk, Twer, Tula, Moskau, Krasnodar, der Republik Krim und den Gewässern des Asowschen Meeres abgefangen oder zerstört.

    Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekannt gibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen am Dienstag Starrflüglerdrohnen ein.

  • 21:37 Uhr

    Reuters: Polen will an Ukraine-Gesprächen teilnehmen

    Der polnische Ministerpräsident Donald Tusk erklärte am Dienstag, Polen solle in die Gespräche über ein Ende des Ukraine-Krieges einbezogen werden. Darüber berichtet die Agentur Reuters.

    Wie es heißt, habe Tusk auf einer Pressekonferenz seine Unzufriedenheit mit dem "E3"-Format zum Ausdruck gebracht, dem Großbritannien, Frankreich und Deutschland angehören, das aber die anderen europäischen Staaten ausschließt.

    "Ich bin sehr vorsichtig, was die in Westeuropa aufkommenden Ideen betrifft, schnellstmöglich einen Dialog oder ein Gespräch mit (dem russischen Präsidenten Wladimir) Putin über die Ukraine aufzunehmen", zitiert Reuters den polnischen Regierungschef.

    Er habe darüber mit der italienischen Ministerpräsidentin Giorgia Meloni beraten, die auch nicht begeistert von dem Format sei, sagte Tusk weiter. Die Vereinbarungen zur Ukraine, an denen Polen nicht beteiligt sei, seien für Warschau nicht bindend, fügte er hinzu.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.