Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Flugabwehr zerstört in der Nacht mehr als 150 Drohnen

23.04.2026 11:43 Uhr
11:43 Uhr
Französischer Außenminister: EU kann Ukraine-Kredit ab Mitte Mai freigeben
Die Ukraine kann die ersten Tranchen des EU-Kredits in Höhe von 90 Milliarden Euro ab Mitte Mai bekommen, erklärt der französische Außenminister Jean-Noël Barrot. Im Rundfunk Franceinfo betont er:
"Wir sind bereit, die ersten Tranchen ab Mitte Mai freizugeben, sobald eine endgültige Einigung erzielt worden ist, was dank der Aufhebung des ungarischen Vetos in den kommenden Stunden oder Tagen geschehen sollte."
Die EU-Botschafter hatten am Mittwoch den milliardenschweren Kredit und das 20. Sanktionspaket gegen Russland gebilligt.
11:06 Uhr
Kiews Truppen greifen Gebiet Kursk mit Drohnen und Artillerie an
Innerhalb der vergangenen 24 Stunden hat die Flugabwehr 54 ukrainische Drohnen über dem Gebiet Kursk zerstört, berichtet Gouverneur Alexander Chinstein. Zudem führte der Gegner 79 Artillerieangriffe auf Städte und Ortschaften der Region durch.
10:32 Uhr
Drohnenangriff auf Gebiet Belgorod – ein Toter, ein Verletzter
Die ukrainischen Streitkräfte haben das Gebiet Belgorod mit unbemannten Flugzeugen angegriffen. Laut Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow schlug eine FPV-Drohne in ein privates Wohnhaus ein. Ein Mann kam dabei vor Ort ums Leben. Der Vater der Verstorbenen erlitt Verletzungen. Er wurde mit Splitterwunden am Kopf und Bauch sowie an den oberen und unteren Extremitäten ins Krankenhaus eingeliefert.
10:02 Uhr
Flugabwehr zerstört mehrere Drohnen über DVR
Die Flugabwehr der Donezker Volksrepublik (DVR) hat weiterhin gegnerische Drohnen zerstört. Nach Angaben der Behörden wurden innerhalb eines Tages neun unbemannte Flugzeuge zum Absturz gebracht.
09:25 Uhr
Prinz Harry besucht überraschend Kiew
Prinz Harry ist am Donnerstagmorgen überraschend in Kiew eingetroffen, berichtet der Sender ITV. Bei seiner Ankunft in der ukrainischen Hauptstadt erklärt der Brite, es sei gut, wieder in der Ukraine zu sein.
Zuvor war Prinz Harry im September 2025 zu Besuch in Kiew.
BREAKING: Prince Harry has arrived in Ukraine for an unannounced visit to Kyiv. pic.twitter.com/evFmkuPQS6
— Chris Ship (@chrisshipitv) April 23, 202609:07 Uhr
FSB eliminiert ukrainische Sabotageeinheiten in DVR
Angehörige der Antiterroreinheit des Föderalen Sicherheitsdienstes Russlands (FSB) haben zwei ukrainische Sabotageeinheiten in Konstantinowka der Donezker Volksrepublik (DVR) eliminiert. Laut einer Mitteilung sollen die Saboteure geplant haben, russische Truppen aus dem Hinterhalt anzugreifen. Außerdem wurden zwei Stellungen getroffen, von denen aus ukrainische Drohnenpiloten Gorlowka und Dserschinsk attackierten, heißt es in der Mitteilung.
08:27 Uhr
Gebiet Samara: Gouverneur meldet einen Toten und Verletzte nach ukrainischem Drohnenangriff
Ukrainische Drohnen haben Industriebetriebe in Nowokuibyschewsk im Gebiet Samara angegriffen. Laut Gouverneur Wjatscheslaw Fedorischtschew kam ein Mensch ums Leben. Nach vorläufigen Angaben gibt es auch Verletzte.
In der Stadt Samara schlugen Fragmente einer Drohne ins Dach eines mehrgeschossigen Wohnhauses ein. Durch den Absturz der Fragmente wurden mehrere Menschen auf der Straße verletzt, eine Person musste ins Krankenhaus eingeliefert werden.
Vor dem Hintergrund des Drohnenangriffs organisierten die Behörden des Gebiets einen Krisenstab, Rettungsdienste sind im Einsatz, betont der Gouverneur.
07:44 Uhr
Russische Flugabwehr zerstört in der Nacht mehr als 150 Drohnen

SymbolbildAlexei Konowalow / TASS Einheiten der russischen Flugabwehr haben 154 unbemannte Flugzeuge der Ukraine abgefangen und zerstört. Laut dem Verteidigungsministerium in Moskau wurden die Drohnen über den Gebieten Astrachan, Belgorod, Brjansk, Wolgograd, Woronesch, Kursk, Nischni Nowgorod, Rostow und Samara sowie über der Teilrepublik Krim, dem Asowschen und Schwarzen Meer vom Himmel geholt. Alle Flugziele wurden zwischen 22 Uhr am 22. April und 7 Uhr am 23. April (Moskauer Zeit) zerstört.
22.04.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:53 Uhr
Asarow: Flucht von Polizisten zeigt Versagen des Systems in Kiew

Der ehemalige ukrainische Premier Nikolai Asarow.Wladimir Astapkowitsch / Sputnik Ein Vorfall, bei dem Polizisten nach einer Schießerei in Kiew flüchteten, belegt laut dem ehemaligen ukrainischen Premier Nikolai Asarow die Ineffizienz des Systems zur Kriminalitätsbekämpfung. Asarow schrieb auf Telegram:
"Ein anschauliches Beispiel: Als ein Mann in Kiew auf Menschen schoss, rannten zwei Streifenpolizisten einfach davon, statt den Täter zu stoppen. Sie sind schlicht beschämend geflohen."
Seiner Einschätzung nach fehlen in der Ukraine Mechanismen, um die Folgen der Rückkehr zahlreicher Frontsoldaten zu bewältigen.
"Selenskij und seine Clique tun nichts, um diese Menschen zu beschäftigen, sozial zu schützen oder bei psychologischen Problemen zu helfen. Die Gesellschaft wird vor einem ernsthaften Problem stehen, ohne über Instrumente zu verfügen, um die Ausbreitung dieser negativen Entwicklungen zu verhindern."
Zuvor hatte der ukrainische Fernsehsender TSN berichtet, zwei Polizisten hätten nach einer Schießerei in Kiew den Einsatzort verlassen und Zivilisten, darunter ein Kind, zurückgelassen. Der Chef der ukrainischen Nationalpolizei, Iwan Wygowski, teilte mit, dass gegen die Beamten eine interne Untersuchung eingeleitet wurde. Für die Dauer der Ermittlungen wurden sie suspendiert.
Am Samstag hatte ein bewaffneter Mann im Golossejewski-Bezirk das Feuer eröffnet, mehrere Menschen als Geiseln genommen und sich in einem Supermarkt verschanzt. Der Täter wurde bei der Festnahme getötet. Sechs Menschen kamen ums Leben, 15 wurden verletzt.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

